4D

Klasse 4D

Andrea Höpp-Vrzak
Tanja Mühlbauer
Anita Donner
Michaela Kohl

Klassenbeiträge

Vom Urknall bis jetzt – Eine Reise durch 13,8 Milliarden Jahre

Vor rund 13,8 Mrd. Jahren entstand das Universum durch den Urknall. Aber wie viel sind eigentlich 13,8 Mrd. Jahre und wie konnte sich Leben auf der Erde im Laufe von 4,6 Mrd. Jahren entwickeln? Um den Kindern diese Fragen zu beantworten, wurde im Turnsaal der Volksschule das Schwarze Band von Maria Montessori aufgelegt und mit viel Demonstrationsmaterial bestückt. Dieses Band hat eine Länge von 50 m, wobei jeder Meter einem Zeitabschnitt von ca. 100 Millionen Jahren entspricht. Da die ersten mehrzelligen Lebewesen erst vor ungefähr 600 Millionen Jahren entstanden, mussten die Kinder 44m entlang des Schwarzen Bandes gehen, bei denen am Anfang noch gar keine Lebewesen und erst am Ende nur Bakterien und einzellige Lebewesen zu sehen waren. Erst nach diesen 44m kamen sie im Paläozoikum an, in dem nach und nach die meisten heute noch existierenden Tierstämme entstanden. Jetzt erst stießen sie auf Trilobiten, Würmer, Quallen, Schnecken, Schwämme, Krustentiere, Seeigel und Muscheln. Nach und nach konnten sie dann auf den restlichen 6 Metern die unterschiedlichen Tiere und Pflanzen entdecken, die sich in den einzelnen erdgeschichtlichen Stadien entwickelt hatten. Für ein großes “Aha”-Erlebnis sorgten die ersten Menschen, da diese erst auf den letzten 3cm des Schwarzen Bandes standen.

Paläozoikum (erste mehrzellige Lebewesen entstehen)

Abschnitte im Paläozoikum

Abschnitt im Mesozoikum

Die Menschen im Känozoikum

Damit die Kinder aber überhaupt in den Turnsaal gelangen konnten, mussten sie im 2. Stock beim Urknall beginnen und 100m einem schwarzen Band quer durch die ganze Schule folgen, was in etwa dem Zeitabschnitt entsprach, bis sich die Erde gemeinsam mit unserem Sonnensystem überhaupt erst gebildet hatte. Auf dieser Reise begegneten ihnen Atome, Sternennebel, die Säulen der Schöpfung und unterschiedliche Galaxien.

Müllsammelaktion

Die beiden Klassen 3d und 4d machten sich auf und sammelten im Umkreis der Schule den herumliegenden Müll auf. Es bestürzte die Kinder, wie viel Müll sie in nur 1 ½ Stunden sammelten.

Die Frage „Warum werfen die Menschen das einfach weg und nicht in einen Mistkübel?“ konnten ihnen die beiden Lehrerinnen leider nicht beantworten.

Was die Kinder am meisten aufregte, war die Tatsache, dass zwischen Turnsaal und Schulgebäude (ein öffentlicher Durchgang) so viel Müll achtlos weggeworfen wurde. „Denken die Leute eigentlich daran, dass wir in den Pausen oft hier spielen? Das ist ja keine Müllhalde!“, konnte man von vielen hören.

Wir hoffen, mit dieser Müllsammelaktion ein gutes Vorbild für alle zu sein.